Mein Wahlprogramm

Mit viel Energie in die Zukunft!

Stark steigende Energiepreise gefährden nicht nur den Industriestandort Stade, sondern belasten auch alle Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger in der Region. Das bedeutet für mich:

• Schneller Bau des LNG-Terminals Stade
• Unsere Region muss Wasserstoffzentrum werden
• Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden an neuen Wind-    
   und Photovoltaikparks im Landkreis
• Die Energie der Zukunft sichert die Arbeitsplätze der Zukunft

Mehr Infos zum Energiestandort Stade

Stade ist schon seit den 1960er Jahren Energiestandort. Zunächst mit dem Ölkraftwerk Schilling und später mit dem KKW Stade. Aber unsere sehr energieintensive Industrie, die sich in der Folge hier angesiedelt hat, ist kein Selbstläufer. Nach der Stilllegung des Kernkraftwerkes baute sie auf Gas um, um Wärme und Strom zu erzeugen. Die aktuelle Lage mit stark steigenden Gas-preisen gefährdet daher den Industriestandort Stade massiv.


Die schnellstmögliche Realisierung des geplanten LNG-Terminal daher für mich eine unabdingbare Voraussetzung, nicht nur für den Fortbestand unserer Industrie. Denn bedingt durch unsere geographische Lage wird ganz Deutschland auf Energieimporte angewiesen sein. Das LNG Termi-nal wird also künftig ein wichtiges Einfallstor für klimaneutral erzeugte Gase und damit Garant für das Gelingen der Energiewende.


Durch unseren Landkreis Stade laufen zudem die künftigen Hauptschlagadern des deutschen Stromnetzes, die große Mengen Ökostrom in den Süden transportieren. Mit der neuen Stromleitung vom Umspannwerk Dollern ist das Stader Industriegebiet schon jetzt an diese Haupt-schlagandern angebunden. Damit wird der bei der DOW in Stade als Koppelprodukt in großen Mengen anfallende Wasserstoff in Kürze grüner Wasserstoff sein. Wasserstoff, der ein zentraler Bestandteil der Energiewende ist und Ausgangspunkt für regenerativ erzeugte Kraftstoffe wie Methanol für den Schiffsverkehr.


Wichtig sind für mich auch die vielen Wind- und Photovoltaikparks im Landkreis. Denn sie erzeugen kostengünstig die dringend benötigte Energie. Davon muss es mehr geben, allerdings müssen die Bürger und Gemeinden auch von den Gewinnen profitieren.


Mit all diesen Bausteinen, den vorhandenen Flächen in den Industriegebieten und seiner verkehrstechnisch sehr günstigen Lage hat unser Landkreis Stade großes Potential zum Energiekreuz des Nordens zu werden. Und da wo die Energie vorhanden und günstig ist, ist die Chance für weitere Ansiedlungen groß.


Dafür werde ich mich vor Ort und in Hannover einsetzen.

Kita, Schule, Medizin – keiner da?

In einem wirtschaftlich gut aufgestellten Land wie Deutschland kann es nicht sein, dass eine Schule, eine Kita, ein Krankenhaus oder der Katastrophenschutz nicht ausreichend mit Personal oder Geld versorgt ist. Daher gilt:

• Bessere Unterstützung von Städten und Gemeinden 
• Ausbildungsfinanzierung von Kita-Fachkräften
• Schulpolitik langfristig denken
• Neue Ideen für die medizinische Versorgung auf dem Land

Mehr Informationen zur Thema medizinische und soziale Infrastruktur

Die medizinische und soziale Infrastruktur kann auch unter dem Begriff Daseinsvorsorge zusammengefasst werden, einer der größten täglichen Berührungspunkte der Menschen mit der Politik ist.


Ein wichtiger Punkt der Daseinsvorsorge ist die Bildung und bei der knirscht es momentan gewaltig. Neben dem akuten Lehrermangel und Schulen die nicht den heuten Standards entsprechen, fehlt es vielerorts an Kitaplätzen. Für die Bereitstellung der Kitaplätze und den Zustand der Schulgebäude sind die Kommunen verantwortlich. Diesen fehlen allerdings oftmals die not-wendigen finanziellen Mittel, um die notwendigen Investitionen zu tätigen und für die Kitas das notwendige Personal einzustellen und angemessen bezahlen zu können.


Die medizinische Versorgung in unserer ländlichen Region leidet unter dem Ärztemangel. Zwar hat das Land schon Maßnahmen, wie die die Vergabe von Medizinstipendien, verabschiedet, um dem Ärztemangel entgegenzuwirken. Diese Maßnahmen lindern bisher aber nur die Symptome und lösen nicht die Probleme. Hier muss mehr getan und auch innovativer gedacht werden. Zum einen müssen die Kommunen besser ausgestattet werden, um die Finanzierung bereits bestehend kommunaler Gesundheitsversorgungsdienstleistungen zu erhalten und ausbauen zu können. Zum anderen müssen Programme geschaffen werden, die tatsächliche Abhilfe beim Ärztemangel schaffen. Gerade in einer ländlichen Region könnten bspw. mobile Arztzentren helfen, den Menschen einen regelmäßigen Zugang zur ärztlichen Versorgung zu ermöglichen.
Ein wichtiger Aspekt des sozialen Lebens sind Orte, die den Austausch zwischen und innerhalb der Generationen fördern (bspw. Stadtcafés). Orte an denen Menschen Geselligkeit erfahren können und die Möglichkeit haben neue Dinge zu lernen und sich fortzubilden. In unserer schnelllebigen Zeit sind diese Orte gerade für die ältere Generation von großer Wichtigkeit. Deshalb gilt es solche Angebote zu fördern und zu unterstützen, denn zu einer guten Daseins-vorsorge gehört auch die Möglichkeit, Anschluss an das soziale Zusammenleben zu ermöglichen.


Ein weiterer wichtiger Punkt der Daseinsvorsorge ist der Katastrophenschutz. Die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig der Katastrophenschutz ist. Bei uns in der Region engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich im Katastrophenschutz, bspw. bei der DLRG oder dem Deutschen Roten Kreuz. Sie sind also für andere da, wenn es gefährlich wird und Hilfe gebraucht wird. Dieses Ehrenamt sollte mit der Bereitstellung der notwendigen Räumlichkeiten und Ausrüstung gewürdigt werden. Dieser Aufgabe kommen viele Kommunen gegenüber ihren engagierten Bürgerinnen und Bürgern nach, stoßen dabei aber wie so oft an finanzi-elle und auch personelle Grenzen.


Um die Daseinsfürsorge auch in Zukunft sicherzustellen und weiter zu verbessern gilt es in erster Linie den Kommunen die entsprechenden Mittel und Werkzeuge bereitzustellen, um die not-wendigen Maßnahmen treffen zu können. Die Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, die notwendigen Finanzierungen und Investitionen schnell und dauerhaft tätigen zu können. Dafür möchte ich mich im Landtag einsetzen. Denn Probleme bei der Daseinsfürsorge schaden nicht nur direkt den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch dem Vertrauen Menschen in die Politik.

Kein Anschluss unter dieser Nummer ... ??

Das Rückgrat der Wirtschaft in unserer Region liegt in der Infrastruktur. Egal ob öffentlicher Nahverkehr, Autobahn oder das schnelle Internet auf dem Land - hier müssen wir handeln:

• Fertigstellung der A26 
• Verstärkung der Planung der A20 
• Reaktivierung von stillgelegten Bahntrassen
• Straßen und Wege nicht "kaputtsparen"
• Ausbau des Glasfasernetzes und des 5G-Angebots vor Ort

Mehr Informationen zur Stärkung der Wirtschaft in der Region

Die Großindustrie ist eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine unserer Region. Der Chemiepark an der Elbe und Airbus sichern jedes Jahr tausende gut bezahlte Arbeitsplätze. Diese Arbeitsplätze gilt es für die Zukunft durch zu sichern. Gerade in Krisenzeiten, mit hohen Rohstoff- und Energiepreisen gilt es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Betriebe bei uns zu halten oder auch neue dazu zu gewinnen. Um in Krisenzeiten eine zu große Abhängigkeit unserer Region von diesen Industriebetrieben zu vermeiden, gilt es aber auch andere wirtschaftliche Standbeine weiterzuentwickeln. Die Entwicklung eines Energiedrehkreuzes an der Elbe ist so ein Standbein, dass zukünftig die wirtschaftliche Stärke unserer Region mit sichern kann. Unsere Region ist die Heimat vieler erfolgreicher mittelständischer Betriebe. Auch für die müssen wir die notwendigen Rahmenbedingungen, für ein gesundes wirtschaftliches und nachhaltiges Wachstum, schaffen. Das gleiche gilt für die Landwirtschaft und den Tourismus. Hier ist unsere Region bereits stark aufgestellt, hat aber noch viel Potenzial, um gesund und nachhaltig zu wachsen.


Das Rückgrat der Wirtschaft in unserer Region liegt in der Infrastruktur. Die Autobahnprojekte A20 und A26 samt Elbquerung bieten große Chancen für die Region. Gerade die A26 nach Hamburg ist von großer Wichtigkeit für uns als Teil der Metropolregion Hamburg. Die Bedenken bei der Umweltverträglichkeit der A20 müssen ernst genommen. Durch neue Planungen und eine Moorfreundliche Bauweise muss sichergestellt werden, dass die A20 realisiert werden kann.


Großes Potenzial steckt in stillgelegten Bahntrassen, wie der Trasse zwischen Stade und Bremervörde. Solche Trassen können für den Personen- und Güterverkehr reaktiviert werden, um mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen.


Eine ländliche Region wie unsere ist und wird auch in Zukunft auf den Individualverkehr angewiesen sein. Trotzdem müssen wir die Potenziale, die es im ÖPNV gibt nutzen. Mit neuen und zusätzlichen Überlandbuslinien könnten attraktive Alternativen zum Individualverkehr geschaffen werden. Mit Elektrobussen und Energy-Hubs kann dabei ein klimafreundliches ÖPNV-Netz auf dem Land als Ergänzung zum Individualverkehr geschaffen werden. Sowohl der Individualverkehr als auch der ÖPNV sind auf ein gutes Straßennetz angewiesen. Gerade bei uns leiden die Straßen unter einem großen, aber notwendigen Verkehrsaufkommen. Doch oftmals fehlt es den Kommunen an den notwendigen Geldern, um das Straßennetz zu reparieren und in Stand zu halten. Daher gilt es, dass die Kommunen mehr finanzielle Mittel vom Land zur Verfügung gestellt bekommen, um ihren Verpflichtungen beim Straßennetz nachkommen zu können. Dafür werde ich mich in Hannover stark machen.

Erhalt der bäuerlichen, familiengeführten Landwirtschaft

In unserer Region gibt es viele landwirtschaftliche Betriebe, die seit Generationen eine verantwortungsvolle Landwirtschaft und Tierhaltung betreiben. Wenn wir wollen, dass unsere Lebensmittel keine Weltreise machen, dann müssen wir im Gegenzug

• die heimische Landwirtschaft aktiv unterstützen,
• neue Ideen gemeinsam denken,
• Planungssicherheit für die Zukunft bieten,
• die regionale Vermarktung verbessern und
• unsere Bäuerinnen und Bauern mit Respekt behandeln.

Mehr zum Erhalt der bäuerlichen, familiengeführten Landwirtschaft

Niedersachsen ist die größte Speisekammer Deutschlands. Der Produktionswert der Landwirtschaft liegt bei ca. 13 Milliarden Euro damit ist Niedersachsen das Top 1 Agrarland in Deutschland.


Die Landwirtschaft ist der wichtigste Arbeitgeber im ländlichen Raum und damit sind nicht nur die direkten produzierenden Höfe gemeint. Vor- und Nachgelagerte Unternehmen, wie zum Beispiel Landmaschinenhersteller, Agrarhandel und Lebensmittelwirtschaft sind zentraler Bestandteil dieses Kreislaufs. Insgesamt verdienen etwa 140.000 Menschen ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft. Knapp 85% der Betriebe sind familiengeführte Unternehmen.


Die Landwirtschaft steht vor vielen Herausforderungen, um zukunftsfähig zu bleiben. Klimawandel, Nachhaltigkeit, Globalisierung, aber auch die gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen zum Thema Tierwohl und die daraus resultierenden Essgewohnheiten gehören dazu.


Vor allem aber brauchen die Landwirte verbindliche Aussagen und Planungssicherheit. Um neue Standards im Tierwohl zu garantieren, braucht es Investitionen. Aber ohne Planungssicherheit investiert kaum jemand sein hart erarbeitetes Geld. Ein noch viel größeres Problem stellen die dafür notwendigen Baugenehmigungen dar. Aktuell ist es beinahe unmöglich neue und modernere Ställe zu bauen, da die Genehmigungen nicht erteilt werden.
Durch moderne Technik in der Tierhaltung, aber auch beim Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln, lassen sich Tierwohl und Nachhaltigkeit wesentlich besser erreichen. Aber auch hierfür benötigen die Landwirte Planungssicherheit und Förderung.


Dafür werde ich mich in Hannover einsetzen, damit unsere Landwirte auch in Zukunft die Speisekammer Deutschlands füllen.

Deichsicherheit kann nicht warten!

Der Klimawandel wird mit der Erhöhung des Wasserspiegels nicht auf die langfristigen Genehmigungsverfahren in Niedersachsen warten. Daher gilt:

Erhöhung der Deiche nicht erst in 30 Jahren
Ausgaben für den Küstenschutz verdoppeln
Gemeinsame Planung und Durchführung mit den Gemeinden vor Ort

Mehr Informationen zum Thema Deichsicherheit

Bereits seit Jahrhunderten sind die Elbe und ihre Nebenflüsse ein wichtiger Verkehrsweg für den Transport von Menschen und Gütern. Wasserstraßen sind umweltfreundliche Verkehrsträger und gerade die werden heute benötigt. Für viele Menschen in dieser Region, sichert die Elbe ihren Arbeitsplatz.


Aber die Elbe und die Nebenflüsse bargen und bergen immer ein Risiko: Hochwasser und Flut gefährden bis heute die Menschen entlang der Flüsse. Deshalb prägen Deiche das landschaftliche Bild unserer Region. Das Eingreifen der Menschen in den natürlichen Verlauf der Flüsse, wie die Elbvertiefung und die Folgen des Klimawandels, haben das Risiko von Fluten steigen lassen. Deshalb müssen die Deiche und Speerwerke im Landkreis streckenweise um bis zu 2,10 Meter erhöht werden. Die Kosten hierfür werden bisher auf ca. 400 Millionen Euro geschätzt. Um die Kosten in Relation zu setzen ein Vergleich: Das Land stellt für den Küstenschutz im gesamt Niedersachsen zurzeit rund 62 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Aber nicht nur mangelnde Finanzmittel sind ein Problem. Für die Erhöhung der Deiche sind 30 Jahre vorgesehen. Doch schon jetzt mangelt es bei den zuständigen Stellen an Personal, so dass eine Verzögerung der Planung droht.


Letztendlich bedeutet eine Erhöhung auch immer eine notwendige Verbreiterung der Deiche. Wie hier die Kompensation von genutzten Flächen erfolgen soll, ist noch offen.


Mir stellt sich die Frage, ob eine 30jährige Planung und Umsetzung nicht sowieso schon viel zu lang ist. Wir müssen die Menschen hinter den Deichen schützen. Dafür und die nötigen Finanzmittel werde ich mich in Hannover einsetzen.
Deichschutz ist Katastrophenschutz!

Tourismus

„Wir leben da, wo andere Urlaub machen. Dieser Satz passt zu unserer gesamten Region. In den vergangenen Jahren hat sich der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im Landkreis Stade entwickelt. Wichtig ist dabei:

• Ausbau des Fahrradtourismus
• Belebung der touristischen Infrastruktur
• Tourismus mit den Menschen vor Ort denken und planen 

Mehr Informationen zum Thema Tourismus

„Wir leben da, wo andere Urlaub machen“, dieser Satz passt zu unserer gesamten Region. In den vergangenen Jahren hat sich der Tourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor im Landkreis Stade entwickelt. Insbesondere der Fahrrad Tourismus ist eine wichtige Größe und kann und muss für die Zukunft ausgebaut werden.


Die touristische Infrastruktur bietet den Menschen vor Ort oftmals eine Bereicherung ihres eigenen Freizeitlebens. Dabei muss der Tourismus mit den Menschen vor Ort gedacht und geplant werden. Niemand möchte ein zweites Venedig vor seiner eigenen Haustür haben. Dazu braucht es eine behutsame und ressourcenschonende Planung, für die ich mich einsetzen möchte.

Ihre Landtagskandidatin für den Wahlkreis Stade, Kehdingen, Fredenbeck (Wahlkreis 56)

Kontakt:
CDU Geschäftsstelle Stade
Poststraße 34
21682 Stade
Telefon: 04141 51860
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